Alphabet

„Ägyptisches Alphabet“

Die alten Ägypter verwendeten unter anderem ein Alphabet mit etlichen „Buchstaben“, die je für ein Konsonanten standen – diese Alphabet-Zeichen wurden von der Wissenschaft zusammengefaßt; ursprünglich von R. Lepsius und A. Erman.
Die für dieses „ägyptische Alphabet“ verwendeten sogenannten Einkonsonantenzeichen, gehören zur Gruppe der Phonogramme (Lautzeichen), die also unabhängig von ihrem Bildwert als einzelner Konsonant zu lesen sind; man nennt sie auch Einlautzeichen. Eine Zeichengruppe, die wie in der deutschen Schrift nur einen einzigen Laut wiedergibt.

„Ägyptisches Alphabet“ – Einkonsonantenzeichen:

(C) Tabelle: Anja Semling

Namensschreibungen von modernen Vornamen in Einlautzeichen, Leserichtung der Hieroglyphen von links nach rechts. Die jeweiligen Hieroglyphen-Zeichen (hockende Frau, kniender Mann) am Ende eines Namens deuten darauf hin ob es sich um einen weiblichen oder männlichen Namensträger handelt; diese beiden Zeichen gehören auch zur Gruppe der Deutzeichen. Damit wird also auch das Geschlecht des Namensträgers angedeutet und ob es sich um einen weiblichen oder männlichen Namen handelt.

Abb. oben: Gelesen werden die Namen von links nach rechts