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Weitere gesammelte Buchtipps über Hieroglyphen

Mittelägyptische Grammatik für Anfänger

  • von Erhart Graefe
  • Harrassowitz Verlag
  • Umfang: 259 Seiten, Kartoniert
  • Erscheinungsdatum: 2001
  • 6. und z.T. veränderte Auflage
  • ISBN: 3447044691

Das Mittelägyptische ist die klassische Literatursprache der alten Ägypter, geschrieben in Hieroglyphen. Die Grammatik ist eine Einführung für den Gebrauch im akademischen Unterricht, im Prinzip auch für das Selbststudium geeignet. Sie enthält den eigentlichen Lehrstoff in 15 Kapiteln, 19 Lese- und Übungsstücke, verschiedene Indices, ein Vokabular und eine Zeichenliste. Gegenüber der 5. Auflage gibt es einige Verbesserungen von Fehlern, Umstellungen aus didaktischen Gründen und – grundlegend – eine Umstellung auf das Transkriptionssystem der Tübinger Schule.

 

Einführung in die Hieroglyphenschrift
  • von Hartwig Altenmüller
  • Verlag: Buske
  • Broschierte Ausgabe
  • 182 Seiten
  • Erscheinungsdatum: April 2005
  • ISBN: 3875483731

Allgemeinverständlich vermittelt diese Einführung einen Überblick über die Geschichte und Systematik der altägyptischen Schrift. Im Mittelpunkt steht die Hieroglyphenschrift, deren Zeichen ausführlich erklärt und beschrieben werden. Darüber hinaus wird das von der Hieroglyphenschrift abgeleitete hieratische Schriftsystem vorgestellt. Lesestücke ermöglichen die Vertiefung der Schriftkenntnisse und regen an zum selbständigen Lesen altägyptischer Inschriften.
Zielgruppe: Schriftinteressierte ohne Vorkenntnisse; Studierende der Ägyptologie, Archäologie und Orientalistik.
Lernziele: Beherrschung des ägyptischen Alphabets in Schrift und Aussprache sowie Grundkenntnisse in der Schriftgeschichte.
Inhalt: Vorwort – Die Entzifferung der Hieroglyphen – Die Entwicklung der Schrift – Schriftträger und Schreibgerät – Die Systematik der Hieroglyphenschrift – Die Anfänge der Hieroglyphenschrift – Besonderheiten der Hieroglyphenschrift – Das hieratische Schriftsystem – Das spätägyptische Alphabet – Die Zeichen der Hieroglyphenschrift – Die protosinaitische Schrift – Die Sprache der Inschriften – Hieroglyphische Lesestücke – Hieratische und demotische Lesestücke – Glossar zu den Lesestücken – Abbildungsverzeichnis – Literaturverzeichnis.
Rezension...

 

Heilige Zeichen – 580 Ägyptische Hieroglyphen
  • von Maria Carmela Betrò
  • Marixverlag  
  • Gebundene Ausgabe
  • 250 Seiten
  • Erscheinungsdatum: Februar 2003
  • ISBN: 3932412125

Zu den frühestens Schriften der Menschheit gehören die ägyptischen Hieroglyphen – sie galten der Nachwelt jahrtausendelang als unlösbare Bilderrätsel der Pharaonen. Dieses Buch stellt die 580 gebräuchlichsten Zeichen vor – in ihrem Wortsinn und Lautwert, in ihrer religiösen und kulturgeschichtlichen Entwicklung vom genauen Abbild der Welt zur stilisierten Schreibschrift

 

How to Read Egyptian Hieroglyphs
A step-by-step guide to teach yourself

  • von Mark Collier, Bill Manley
  • Sprache: Englisch
  • Gebundene Ausgabe; 191 Seiten
  • University of California Press
  • Erscheinungsdatum: Juni 2003  
  • ISBN: 0520239490

Dies ist die englische Ausgabe eines fabelhaften Lernbuches zu ägyptischen Hieroglyphen, welches leider nicht mehr in deutscher Ausgabe im Handel zu haben ist. Wer des Englischen mächtig ist und Hieroglyphen Schritt für Schritt erlernen möchte im Eigenstudium, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Alles Wesentliche zur Grammatik, zu den Zeichengruppen, viele didaktische Übungen mit Lösungen im Buch, sind darin zu finden. Übersichtlich gegliedert und satztechnisch aufbereitet. Desweiteren Zeichenlisten und Illustrationen zu den Übungen (AS).

 

Die Hieroglyphen entschlüsselt
Wie man die Sprache der Pharaonen liest und versteht.

  • von Bridget McDermott
  • Verlag: Heyne
  • Erscheinungsdatum: Februar 2002
  • Gebundene Ausgabe
  • 171 Seiten
  • ISBN: 3453209834

Rezension: Auf den ersten Blick ist dies sehr schön aufgemachte Buch (reich bebildert) nicht unbedingt als Sprachlehrgang für's Erlernen der Hieroglyphen-Schrift zu erkennen, sondern vielmehr als eine geschichtliche Einführung in die altägyptische Hochkultur.
Tatsächlich handelt es sich auch lediglich um einen Leitfaden um Schritt für Schritt diese Schrift und ihre wichtigsten Regeln zu verstehen; das verspricht jedenfalls der Klappentext dem Leser. Der Anhang bietet zwar einen groben Einstieg in die Grammatik der Hieroglyphen-Schrift, welche aber viel besser am Anfang des Buches hätte stehen sollen.
Nach einer allgemeinen Einleitung zur Geschichte der Hieroglyphen, deren Entschlüsselung und Grundprinzipien sowie die Erklärung der unterschiedlichen Zeichengruppen, nämlich in dem Kapitel "Hieroglyphen verstehen", beginnt für den Leser das Kennenlernen der unterschiedlichen (Lebens-)Bereiche der altägyptischen Kultur. Anstatt von da an z.B. intensiver in die Grammatik einzutauchen werden bloss einzelne hieroglyphische Begriffe und Wörter immer wieder in den Fließtext eingestreut - jeweils mit Übersetzung und teilweise Erklärung. Zwar recht übersichtlich und nachvollziehbar, doch für das didaktische Erlernen eigentlich kaum nützlich.
Ich würde das Buch jenen empfehlen, die schon Kenntnisse in Sachen Hieroglyphen-Schrift besitzen, um sich vielleicht anhand der doch sehr ansprechenden Themeninhalte in Verbindung mit entsprechenden Hieroglyphen, beflügeln zu lassen. Für Anfänger ist das Buch eigentlich kein kompetenter Einstieg für's Eigenstudium. Dafür gibt's dann geeignetere Literatur (bsplw. von Graefe, Allen, Schenkel, Zauzich).
Trotz alledem irgendwie doch eine gute Mischung, die so in der Form wohl selten zu finden ist. (AS)

 

Hieroglyphen lesen

  • von Hilary Wilson
  • Verlag: dtv (Deutscher Taschenbuchverlag)
  • Taschenbuch
  • 208 Seiten
  • Erscheinungsdatum: März 2006; 2. Auflage 
  • ISBN: 3423307323

Pressetext: Aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. datieren die letzten Hieroglyphen, die heiligen altägyptischen Schriftzeichen. Sie wurden von Bildhauern in den Stein prachtvoller Tempelbauten gehauen. Dann verschwand diese Handwerkskunst auf immer, aber ihre Faszination und Magie sind erhalten geblieben. Und wer steht nicht staunend in den Museen der Welt oder im Niltal und wünschte, ein paar von diesen »Gotteswörtern« lesen zu können? Das ist gar nicht so schwer, vermittelt Hilary Wilson in diesem anschaulichen »Bilderbuch« und erschließt Schritt für Schritt einen praktikablen Grundwortschatz, der zum Lesen wie auch zum Nachschreiben einlädt.

 

Der Code der Pharaonen

  • von Lesley und Roy Adkins
  • Verlag: Lübbe
  • Taschenbuch (gibt's auch als gebundenes Buch)
  • 448 Seiten
  • Erscheinungsdatum: Februar 2004; 1. Auflage
  • ISBN: 3-404-64201-5

Umschlagtext: Wer löst als Erster das Rätsel der Hieroglyphen? Paris, 1822: Ein Mann, der Ohnmacht nahe, stürmt durch eine düstere Gasse, um seinem Bruder die ersehnte sensationelle Nachricht zu überbringen: Er glaubt, die ägyptischen Hieroglyphen entziffert zu haben! Jean-François Champollion ist der Held dieses Wissenschaftskrimis. Eine wunderbare Biografie über den Begründer der Ägyptologie, der anhand des Steins von Rosette an der Entschlüsselung der Hieroglyphen arbeitete.
Rezension...



Wertvolle Fachliteratur:

  • Egyptian Grammer von Alan H. Gardiner, Oxford, 1957(!):
    Nachschlagewerk und umfassende Darstellung der Grammatik der mittelägyptischen Sprache. Allerdings entspricht die Darstellung des Verbs nicht mehr dem heutigen Stand der Wissenschaft. Aufbau des Buches nach Gardiners eigener didaktischer Methode.

  • Tübinger Einführung in die klassisch-ägyptische Sprache und Schrift von Wolfgang Schenkel, Tübingen, 1997 u. 2005:
    Die neueste Überarbeitung bietet einen neuen Ansatz zur Syntax des Verbs.

  • Middle Egyptian. An introduction to the Language and Culture of Hieroglyphs von James P. Allen, Cambridge, 2000:
    Ausführliche Einführung in die ägyptische Schrift und Sprache.
    (Abbildung links)

     

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